Folge 023 - Das Payment-Ökosystem der Zukunft: Wie Banken eine Infrastruktur für 30 Jahre bauen
Shownotes
Ist unsere Zahlungsinfrastruktur zukunftsfähig, oder stecken Banken Milliarden in Software, die morgen schon veraltet ist? Wenn jede vierte Kartenzahlung in Deutschland über einen einzigen Anbieter läuft, wird technologische Stabilität zur Überlebensfrage.
Daniel Kapffer, Finanzvorstand und COO der DekaBank, steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Er muss heute Plattformen wählen, die auch in 30 Jahren noch funktionieren. Die rasante Entwicklung im Payment-Bereich zwingt Banken dabei aber zu einer entscheidenden Balance: Wie bleibt man radikal wandlungsfähig und garantiert zugleich absolute Ausfallsicherheit?
In dieser Folge spricht Daniel Kapffer mit Carsten Wengel, promovierter theoretischer Physiker und CEO von G+D Netcetera. Gemeinsam klären sie, wie man Software erkennt, die ein Banken-Ökosystem wirklich trägt, warum Payment-Souveränität unverzichtbar ist und wie der digitale Euro oder Stablecoins die Branche umkrempeln.
Transkript anzeigen
00:00:03: Next Level Banking, der DECA-Podcast zu Technologie und digitalen Assets.
00:00:08: Wo bewegt sich eigentlich die EZB hin?
00:00:10: Ist sie jetzt auf einmal ein Geschäftsbank, den Endkundenkontakt pflegt oder ist sie der Bereitsteller des Mittels?
00:00:17: Daniel
00:00:17: Kapfer im Gespräch mit Dr.
00:00:19: Carsten
00:00:19: Wengel,
00:00:20: Geschäftsführer bei G&D
00:00:21: Netzheterra.
00:00:22: Und ich glaube hier müssen sich die Bank auch ganz klar differenzieren und zeigen dass Sie hier selber Wertbeiträge leisten.
00:00:28: Ihr Moderator ist Markus Schult.
00:00:31: Wer zahlt am Ende die Zeche für Software, die dreißig Jahre halten soll aber oft schon nach fünf Jahren veraltet ist.
00:00:38: Herzlich willkommen bei Next Level Banking!
00:00:40: Heute geht es um die unsichtbare Infrastruktur des Bankgeschäfts und die Frage wer sie richtig baut.
00:00:47: mit dabei Dr.
00:00:48: Karsten Wengel CEO von G&D
00:00:51: etc.,
00:00:53: nach der jüngsten Übernahme des Bankverlags wickelt sein Unternehmen jede vierte Kartenzahlung in Deutschland ab.
00:00:58: kein ganz triviales Geschäft.
00:01:00: nicht umsonst hat sich das Unternehmen eben einen promovierten Physiker geholt.
00:01:03: und unser Gastgeber Daniel Kapfer, Finanzvorstand und CEO der DECA.
00:01:08: Herzlich willkommen meine Herren!
00:01:10: Und Frage an Sie Herr Kapfer gleich zu anfangen.
00:01:12: Payment ist klassisch nicht Ihr Kerngeschäft?
00:01:15: Wir reden bei Ihnen von Vermögensverwaltung also von Pfons und Vermögen.
00:01:19: Warum ist die Konsolidierung im deutschen Zahlungsverkehrsmarkt trotzdem eine strategisch wichtige Frage auch für die DECABank?
00:01:27: Da gibt es eigentlich genau zwei Punkte, die interessant sind.
00:01:30: Zum einen wenn wir ein Asset wie wir das so schön nennen kaufen oder verkaufen dann muss das auch einer bezahlen.
00:01:38: also es gibt sozusagen zu dem Wertpapiergeschäft natürlich die Notwilligkeit zu bezahlen.
00:01:43: Es ist interessanterweise so, dass wir derzeit auf der asset-Seite eigentlich ein Stück weiter sind und in der Lage sind das digital darzustellen.
00:01:52: Und auch eigentlich in real time abzuwickeln.
00:01:56: aber da braucht man natürlich eine Geldseite zu weil es gibt so schönes Thema zukumzuk im Wertpapiergeschäft ich gebe das asset du gibst mir das geld und wenn nicht kein digitales Geld dafür habe ist schwierig.
00:02:10: Erster Punkt und der zweite Punkt ist eigentlich ganz spannend, der mag erstmal ein bisschen metaphysisch klingen.
00:02:15: Aber die Frage ist ob Payment in Zukunft noch unterscheidbar ist von dem Übertragen eines digitalen Vermögenswertes?
00:02:22: Da kommen wir wahrscheinlich gleich nochmal mehr drauf!
00:02:24: Würde ich gleich nochmal darauf eingehen, weil es da ja einige Bewegungen auch im Markt gibt.
00:02:28: Stichwort digitaler Euro.
00:02:29: Herr Wengel Sie blicken täglich auf europäische Banken-IT.
00:02:33: ehrliche Einschätzung ist das ein durchdachtes System?
00:02:36: oder würden sie sagen is eher flickenteppig und hoffnung?
00:02:39: Ich liebe entweder Oderfragen.
00:02:40: an dieser Stelle sage ich Es ist ehrlich gesagt beides.
00:02:43: Ja ich glaube die Europäische Banken IT ist erstmal historisch gewachsen und wer etwas anderes behauptet der hat sich nie in den Maschinenraum einer Bank hineingewagt.
00:02:52: Aber Flickenklappig ist ja per se erst mal nichts Schlimmes.
00:02:55: Es ist nur die Frage, kann man darin ein Muster erkennen?
00:02:59: Und ich würde sagen und das sehen wir auch bei unserer Firma so Die Institute, die heute am besten dastehen haben nicht nur die schönste Architektur.
00:03:06: Sie haben vor eine klare Entscheidung getroffen.
00:03:09: Was ist bei Ihnen Commodity und wo findet wirkliche Differenzierung durch die IT statt?
00:03:15: Das ist der entscheidende Punkt.
00:03:17: Wenn ich mir das anschaue, dann habe ich aber vor allen Dingen auch im Blick dass das ganze ja mit Kosten verbunden ist.
00:03:23: und wir reden davon dass wir die Software in Banken implementieren.
00:03:27: Wir haben wahnsinnige Entwicklungsgeschwindigkeiten.
00:03:31: wer profitiert am Ende?
00:03:32: der software lieferant oder die bank?
00:03:35: Am besten natürlich beide weil ich glaube schon das software natürlich seine da seins berechtigung darin hat dass sie wirklich neue vertriebsmodelle neue kontaktpunkte zu den kunden von bank herstellen können, die natürlich zunehmender digitaler geworden sind in den letzten Jahren und das ist natürlich ein Aufwand der damit verbunden ist.
00:03:53: Aber wir sehen auf der anderen Seite auch dass viele Banken, die hier wirklich smarte Lösungen und vor allen Dingen einen Faktor von Engagement auch in diesen Kontakt reingebracht haben, dass sie wirklich gewinnen, dass Sie hier eine Lage sind neue Kunden zu akquirieren oder höhere Werte zu verkaufen – insofern beides!
00:04:13: Wenn Sie jetzt drei aktuelle Trends in der Bankensoftware benennen sollten, welcher wird am meisten unterschätzt?
00:04:22: Bei den aktuellen Trends würde ich nicht immer die üblichen Dreien nennen.
00:04:25: Das ist nämlich KI-Cloud und Regulierung.
00:04:28: Ich sage mal drei andere.
00:04:31: Kapfer dazu noch sagen wird.
00:04:32: Also ich sehe einen, den ich ganz wichtig werde.
00:04:35: das ist die Kompositionierung von Bank-Produkten und damit auch Bank IT also ein Modulbaukasten so dass sich Systems of Record Differenzierung und Engagement unterscheiden kann.
00:04:46: Das ist der eine große Trend.
00:04:48: Der zweite ist glaube ich was alles mit digital Identität Europäische DI Wallet ist eines der großen Themen hier, was damit jetzt kommen wird.
00:04:56: Dadurch werden viel integrierte Wertschöpfung auch in den verschiedenen Branchen möglich werden und natürlich würde ich jetzt schon KI nennen aber nicht nur in der Differenzierung dadurch dass sich jetzt Toilette Chatbots nach vorne stellen kann sondern vor allen Dingen Absicherung durch KI-basierte Angriffe auf IT-Infrastruktur einer Bank.
00:05:18: Wenn wir da mal sehen, was es an Global Fraud inzwischen gibt durch solche Angriffen der wird sich in den nächsten Jahren nach allen Voraussagen von mir gehen.
00:05:25: sie mehr als verdreifern.
00:05:27: und hier Schutzmaßnahmen die wiederum KI basiert sind einzuführen ist aber eine große Herausforderung für Banken.
00:05:34: das müssen wir gemeinsam stemmen.
00:05:35: dieses Problem
00:05:37: Herr Gaffer Die drei Trends, die Herr Wengel jetzt bewusst ausgeschlossen hat, haben wir hier häufig auch debattiert.
00:05:44: Angefangen bei Cloud, bei Digitalisierung, bei KI und am Ende des Tages natürlich auch bei Regulierung.
00:05:53: Wenn Sie jetzt benennen sollten, wo würden sie drei Trend jenseits davon ansiedeln?
00:06:00: Ja, ich glaube Cloud können dann so fern auch parken.
00:06:02: Da ist Herr Wengel wahrscheinlich gleiche Meinung.
00:06:04: Die steht irgendwie immer dahinter weil ansonsten hätten wir weder die rechten Power noch die Möglichkeit verteilt was zu tun.
00:06:11: So versuche ich das ja mal zu positionieren.
00:06:14: Ich würde eigentlich gerne seine drei aufnehmen und sagen einmal hemmelhohe Zustimmung und einmal Ergänzung.
00:06:22: Die Zustimmung ist bei der Legitimation.
00:06:24: Also wenn ich mir anschaue, wo wir die manuellsten Prozesse haben zum Beispiel bei einer Depoteröffnung dann ist das immer noch bei der.
00:06:33: Die EID hat sich leider nicht so verbreitet.
00:06:36: Wir haben in Deutschland auch unsinnige Dinge gemacht und haben gesagt, das Passwort für die EID, da musst du aufs Bürgerbüro gehen und ein neues Bahntragen.
00:06:45: Und damit haben wir eines der besten Legitimationsverfahren aus meiner Sicht einfach unpraktikabel gemacht – sieht man an den Quoten!
00:06:52: und da wäre die Audi Wall wahrscheinlich ein riesen Fortschritt.
00:06:57: Und das zweite, ich habe es dann auch nicht mal wie Herr Wengel sagt als separates Legitimationsverfahren.
00:07:02: was jetzt interessanterweise aus dem vorgelassen haben ist natürlich Blockchain.
00:07:06: wenn wir dann in die Dimension reinkommen ermöglicht die Technologie dann digitale Zahlungsmittel digitaler Assets.
00:07:15: Das sind die wichtigsten aber da kann man auch nochmal einen Rücksprung machen auf das was Herr Wengell sagte oder was sie fragten.
00:07:21: am Ende betreibe ich ein Geschäftsmodell, das natürlich eine Bankdienstleistung produziert in dem aber Technologien wahnsinnig wichtiger Inputfaktor ist.
00:07:31: Also wenn nicht keinen Spaß an der Software hätte dann wäre es ein Problem.
00:07:35: Der Spaß an einer Software fängt ja an und wo wird IT-Kunst?
00:07:39: Und kann dann gegebenenfalls auch weg!
00:07:41: Ja, der Spaß fängt da an.
00:07:44: Wo ich sage es ist wirklich ein strategischer Hebel.
00:07:47: also was sehen wir denn da draußen?
00:07:50: wenn ich jede Woche ein neues Feature liefern kann dann macht das natürlich Spaß.
00:07:56: Wenn der Kunde sagt, das war ja jetzt mal richtig einfach bei dir dann macht das Spaß.
00:08:01: Also ich glaube es sind schon die Dimensionen, die natürlich den Kunden nutzen, Stiften und die brauchen ... Dann sind wir doch wieder bei Architektur.
00:08:09: Die brauchen in der Regel moderne cloudbasierte Architekaturen und keine großen alten Monolithen und das ist eine große Herausforderung für jemand wie uns.
00:08:19: Wie generell für Banken?
00:08:21: Wie komme ich von der Istarchitekturt dahin?
00:08:24: Wie Herr Wengel sagt aus meiner Sicht auch guter Gedanken, aber meine Istarchitektur muss ich nicht nur als Nachteil sehen.
00:08:30: Das ist in der Regel eine ganz große interne Maschine die auch gut schnurrt.
00:08:34: und wie kriegt das jetzt kombiniert?
00:08:37: Herr Kaffer, wenn ich Sie richtig verstehe was Sie für die Sparkassenfinanzgruppe beziehungsweise für die DECA wollen.
00:08:42: das ist natürlich etwas maßgeschneidertes.
00:08:46: Herr Wengel, wenn Ich sie richtig versteh dann Ist Natürlich Ihre Welt Ideal Wenn Sie Standardlösungen Für Zwei-Hundert Banken liefern Könnt.
00:08:55: Wo tut dieser Kompromiss in der Praxis am meisten weh?
00:08:58: Ja und ich würde ja so mal antworten Herr Schuldig Der Schmerz liegt da nicht zu sehr In der Technik Sonder unter unterschiedlichen Erwartungshaltung In diesem Fall vom Provider, wie wir es sind und einer Bank.
00:09:09: Ich mach's mal so klar.
00:09:10: Banken kaufen in der Regel ein Standard, wollen aber dann doch Individualität irgendwann.
00:09:14: Irgendwas soll schnell zähl sein ja?
00:09:16: Also Anbieter verkaufen Individualität liefern aber an der Regel einen Standard.
00:09:21: also gerade wenn ich sage will dann profitables Geschäft rausgerieren und beide Seiten wissen es sprechen aber ehrlich gesagt nicht zu oft darüber Was die
00:09:31: Frage aufwirft, wo belügen die Anbieter sich und die Banken sich auch gegensatig dabei?
00:09:40: Erstmal belügen sie sich selbst.
00:09:41: Weil wir dann vielleicht zum Anbiter sagen, wir hätten schon gerne Standard damit wir auch standardisierte Prozesse haben wenn es in die Realität reingeht, aber das wäre schön wie es heute funktioniert, dass es genauso funktioniert.
00:09:54: also insofern glaube ich ist es da der Punkt, aber ich glaube wir müssen an unserem Ende.
00:10:02: verstehen, dass die Individualität jetzt nicht darin liegt wie eine Zahlung abgewickelt wird oder wie ein Kredit in einem System abgebildet wird.
00:10:11: Oder einen Wertpapier.
00:10:13: Die Individualität liegt da drin, wie ich diese Fähigkeiten nutze den Kunden zu bedienen und das ist natürlich aus meiner Sicht dafür wichtiger Punkt.
00:10:22: Und Individualität liegen wenn – das glauben wir schon – Intelligenz der Kanäle zum Kunden.
00:10:28: aber jetzt Korne kritisiert, ein Konto ist ein Kanto und Wertpapier sind Wertpapiere.
00:10:35: Das
00:10:35: sehe ich ganz genau so.
00:10:36: Ich glaube es geht darum die Kundenbeziehung gut zu gespielt und das Thema Vertrauen wofür ja Banken heute immer noch stehen glaubhaft auch über die digitalen Kanäle rüberzubringen und natürlich immer noch in der Beratung die jetzt auch immer mehr Hybrid wird oder wie wir es jetzt hier machen über ein Teamscall.
00:10:53: Das muss gut funktionieren.
00:10:55: und nochmal zu der Frage schon mit den dreißig Jahren, die sie anfangs aufbrachen würde ich auch noch mal kurz was zu sagen.
00:11:01: Ich glaube der Denkfehler in dieser Plattform Investitionen, die einmal gebaut und dann nur abgeschrieben wird das ist ja nicht die Realität.
00:11:09: Ja also Wir sehen heute schon Wie schnell die die Release Zyklen geworden sind.
00:11:14: Auch basiert jetzt vorhin schon erwähnt durch Angriffe von extern Und die Frage laut also nicht, wie lange hält das?
00:11:20: Sondern wer entwickelt das mit mir zusammen weiter und dass es in der Regel ein kontinuierlicher Prozess denn nicht aufhört.
00:11:27: Letzter Punkt ist übrigens auch der Kern des Themas von Payment-Souveränität.
00:11:32: Es geht also darum, die Weiterbegründung zu kontrollieren sondern auf Dauer so wehen und seriös umzusetzen.
00:11:39: Das Bild hier von der Souveränität und der Zukunft des Wehrtransfers wollen wir gleich nochmal aufgreifen.
00:11:46: Aber wenn ich jetzt höre zum Beispiel, wenn Herr Wenger sagt dass das eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Software ist, da werden ja bei Ihnen die Haaretzberge stehen!
00:11:56: Da muss ja der Finanzerin wirklich sagen, da sträubt sich was?
00:12:03: Wie gehen Sie damit
00:12:04: um?!
00:12:04: Naja, das haben wir ja schon mal gehabt.
00:12:06: Wenn der Konturchen Weiterentwicklung einen Nutzen gegenübersteht dann mag das der Finanza natürlich.
00:12:12: Was der Financer nicht so mag ist wenn dann das Argument kommt sonst funktioniert es nicht mehr was natürlich in vielen Fällen durchaus ein valider Grund ist.
00:12:22: aber dass weiterentwickeln ich glaube Es war auch ein bisschen gedacht im Sinne von provoziere jetzt die Revolution und sage alles was ich habe werfe einfach mal weg und mache ganz neue Systemlandschaft oder verstehe ich das, was ich habe durchaus als Asset.
00:12:37: Also da kann ja jetzt drüber reden und sagen es als blödes, historisch gewachsen komplex?
00:12:42: Oder man kann darüber reden.
00:12:43: anscheinend ist das nicht so trivial das zu bauen und wie schön dass sich etwas habe, was sich über die Zeit entwickelt hat.
00:12:50: Und jetzt muss ich nur gucken, wie ich das in eine moderne Welt bringe sozusagen und das kann ja auch die Weiterentwicklung sein.
00:12:55: also kommen wir mal darauf an wofür man das Geld verwendet, blöder Satz aber doch sehr wichtig
00:13:01: Herr Kaffer, Sie haben mal das Bild geprägt.
00:13:03: Payment ist Öl in die Lampe.
00:13:05: Läuft im Hintergrund das Licht brennt woanders?
00:13:07: Jetzt haben wir Entwicklung wie Digitale Euro, Stimulcoins, Zero-Card.
00:13:13: Ändert sich das gerade?
00:13:14: Wir sind zumindest in der Phase, wo man sich fragt was gibt es denn noch alles an Konzepten?
00:13:19: also wie schon sagen wir den digitalen Euro Wir haben die Stablecoins, wir reden oder sowas wie tokenisierte Deposits.
00:13:28: Also gibt momentan waren sich viele sozusagen Zahlungsmittel.
00:13:33: Ich glaube, wir haben ja auch mal das Bild geprägt von Zahlungsmitteln ist nicht gleich Zahlungsdienstleistung.
00:13:38: da gibt es noch viel drum herum Und das wird sich jetzt eben herausschälen müssen.
00:13:43: und man ist leider in einer Situation, wo man sagt muss ich jetzt verschiedenste Wege einfach mal verfolgen weil ich nicht weiß welcher sich durchsetzen wird.
00:13:51: Ich sehe sehr viele Menschen die a priori versuchen zu sortieren was für was geeignet ist Wo ich meistens denke, es ist vielleicht ein bisschen früh.
00:14:00: Also Stablecoin wird dann gesagt, brauche ich doch eigentlich nicht.
00:14:04: Gibt's vielleicht für globale Unternehmen die in verschiedenen Währungsräumen sind als Alternativen?
00:14:10: Schauen wir mal!
00:14:11: Ich bin da eher offen aber auch ein bisschen beeindruckt davon wie viele Varianten es jetzt dafür gibt.
00:14:18: Aber am Ende bleibt dabei gehts drum bei einem eine Solbuchung zu haben und beim anderen eine Haben-Buchung.
00:14:24: Herr Wengel, wie gehen Sie damit um?
00:14:26: Ja, ich glaube das führt jetzt nochmal auf das Thema Souveränität.
00:14:29: Weil wir sehen natürlich in dieser Payment Scheme gibt es unglaublich viele Player und es werden immer mehr und die Großen, die jetzt gerade in Europa ja stark diskutiert sind, wäre natürlich unter digitale Euro.
00:14:40: Ich sehe es aber so dass Souveräität hier keine Standortfrage ist sondern eine Fähigkeit Und ich glaube wir in Europa müssen hier stärker diese Fähigkeiten gegenüber den großen Anbietern wie Visa Mastercard und wie sie alle heißen entwickeln nicht um einen Gegenpol zu bilden oder eine Front aufzumachen, sondern ich sage jetzt mal als Physiker um systemredundanter zu werden.
00:15:03: Falls dann doch die andere geopolitische Spannung so wird dass etwas ausfällt und da müssen wir eigenmächtig in der Lage sein payment sicher und durchführbar jeden Tag immer noch durchführen zu können ist uns dieselbe Diskussion die gerade auf militärischer Ebene zwischen Europa den USA zum Beispiel läuft.
00:15:23: Jetzt haben wir aber diese Diskussion nicht nur um Visa und Mastercard, von mir aus auch PayPal.
00:15:30: Sondern die neuen Player, die dort auf den Schirm kommen Apple, Google und
00:15:36: Co.,
00:15:36: welche Rolle spielen sie in diesem Zusammenhang?
00:15:39: Naja, ich glaube da muss man jetzt wieder auf die Souveränitätsdiskussionen zurückkommen.
00:15:44: Es wird ja von Vaterlisten gerne gegenargumentiert dass man sagt es gibt ganz viele sogenannte Schichten in der IT-Architektur und man muss gucken wo bin ich sowieso abhängig?
00:15:55: Und dann kommen meistens das Gegenargument hier.
00:15:58: aber bei der Hardware bin ich doch sowieso Abhängig oder ähnliches mehr.
00:16:02: Das ist aus meiner Sicht keine sehr erwachsene Diskussion weil man natürlich am Ende sagen muss Genauso wie Herr Wengel sagte, Wahlfreiheit oder Fähigkeit zum produzieren wenn es mal dazu kommt ist glaube ich die beste Definition.
00:16:16: heißt nicht dass ich die nicht nehme heute.
00:16:19: Und die spielen natürlich eine Regel bei netzig deren Cloud-Angebot, nutze ich deren KI Angebote oder Ähnliches.
00:16:26: Also habe ich da eine Abhängigkeit?
00:16:29: Muss ich mir auch da wieder überlegen wie würde es denn aussehen?
00:16:32: wenn sie nicht da sind ist ja für Banken an sich auch eine regulatorische Anforderung zu sagen Wie sieht dann mein Demigrationsszenario aus?
00:16:40: und von daher ist das glaube ich die erwachsenste Position zu sagen Ich nutze es weil es bringen wir Benefits.
00:16:46: Aber ich muss genauso einen Plan B haben, was dann ist wenn es nicht verfügbar ist.
00:16:50: Glaubt man den Währungshüttern von der EZB?
00:16:54: Dann könnte ja ein Weg der digitale Euro sein!
00:16:57: Nur sehr beliebt ist er in der Finanzszene derzeit nicht.
00:17:02: Genau da begehe ich jetzt glaube ich eher mal auf persönliche Einschätzung Herr Kapfer.
00:17:07: also wir haben ja jetzt eine verschiedenste Dimension.
00:17:10: Ich glaub die Dimension Nummer eins ist das eigentlich der Kunden nutzen.
00:17:14: Und ich glaube, wenn wir beim Bäcker stehen und unsere Brötchen bezahlen und können heute schon ein Handy dranhalten dann würde ich mal vermuten sagt der Endkunde nicht das ist jetzt irgendwie besser.
00:17:25: Zweite, ich glaube es kann man schon fast im Podcast nur schwierig erklären finde ist der Kunde besser wenn er eine Forderung gegenüber einer Zentralbank anstatt einer Geschäftsbank hat.
00:17:35: Ich würde mal bezweifeln welcher Anteil von Kunden das versteht und wenn er ein Problem mit seiner Geschäftsbanken hat dann vielleicht ein größeres Problem als die eine Zahlung.
00:17:45: also sind wir dann schon auch bei der Argumentation souveränität.
00:17:51: Da würde ich jetzt mal sagen, so wie wir eben diskutiert haben ist auch nicht viel gegen einzuwenden.
00:17:56: Aber ich glaube unser Hauptkritikpunkt ist das für uns unklar ist wo bewegt sich eigentlich die EZB hin?
00:18:01: Ist sie jetzt auf einmal einen Geschäftsbank den Endkunden-Kontakt pflegt?
00:18:07: weil da gibt es ja viele Diskussionen über Nein Es muss eine eigene App geben und ähnliches mehr wo wir sagen Das ist aber schon interessant Weil das ist eigentlich das was man in dem Wirtschaftssystem den Geschäftsbanken zugesteht oder ist sie der Bereitsteller des Mittels?
00:18:24: Die Diskussion wird, glaube ich wie Sie schon gesagt haben hier eher kritisch geführt.
00:18:29: Ich sehe es aber ein Stück weit.
00:18:30: auch für ihr Kapfer.
00:18:31: ist jetzt wirklich ein Unterschied im Ganzen für den Endverbraucher?
00:18:35: die Frage kann man immer stellen und wir werden sehen wie sich das in den nächsten Jahren in der Umsetzung weiterentwickelt.
00:18:41: Bin sehr gespannt!
00:18:42: Das heißt, Sie sehen auch die Skepsis von Herrn Kapfer mit einer gewissen Gelassenheit.
00:18:46: Ja, ich sehe es so dass natürlich die Europäische Union jetzt in eine Entscheidung getroffen hat den digitalen Euro einzuführen und die Spannung wird natürlich eher daraus erfolgen.
00:18:56: Was heißt das denn konkret?
00:18:57: Und der Nutzbarkeit wenn es dann wirklich live geht?
00:19:00: also da rührt meine Spannungen wie es wirklich angenommen wird im Vergleich zu allen anderen Payment Varianten die wir natürlich weiterhin haben werden.
00:19:09: Jetzt haben wir das Geschäftsmodell angesprochen.
00:19:11: Grundsätzlich steht die Frage mit den technischen Möglichkeiten, die jetzt hier überall entstehen.
00:19:16: Was bedeutet das eigentlich für das Geschäftsmodell von Finanzdienstleistern insgesamt?
00:19:21: Das Geschäfts-Modell ist ja früher mal gewesen du gibst mir Geld ich sehe zu dass daraus mehr wird und kassiere dafür sozusagen einen kleinen Obolus.
00:19:34: Das war ja relativ simpel.
00:19:36: Jetzt haben wir Technologie, jetzt haben wir Neo Broker und viele Möglichkeiten die dem Entkunden die Lösung suggerieren.
00:19:47: ich kann das eigentlich alles selbst.
00:19:49: inwieweit zwingt die neue Technologie auch die Finanzdienstleister ihr Geschäftsmodell anders aufzustellen?
00:19:59: Es ist erst mal schön, dass sie es auf die Wesentlichkeit reduzieren und die ändert sich aus meiner Sicht nicht.
00:20:04: Weil wenn wir jetzt ... das war eine schöne Beschreibung für Anlage.
00:20:09: Es muss schon jemand wissen was muss ich denn tun?
00:20:11: Und zwar aus verständes Kapitalmarkts, aus Verständnis der möglichen Anlageinstrumente damit die Rechnung aufgeht, dass es nachher mehr ist und das nicht nachher weniger oder zum Teil weg ist.
00:20:23: Also das ist natürlich schon etwas wo wir sagen, da brauchst du nur Hau.
00:20:26: auch die in Deutschland ja noch sehr weit verbreite Rolle einer Bank.
00:20:30: ich gebe ihr Geld auf ein Konto sie vergibt er mit einem Kredit der eine ganz andere Laufzeit hat.
00:20:38: Auch da muss hier jemand verstehen, soll ich jetzt diesem Unternehmen oder diesen anderen Menschen einen Kredit geben?
00:20:43: Oder nicht.
00:20:44: Wie gehe ich damit um, dass der zehn Jahre Laufzeit hat und der Kunde sagt auf mein Konto, mit dem ich morgen zugreifen kann?
00:20:50: Also ich glaube wir als Finanza- oder Mitarbeiter einer Bankbranche haben natürlich die Tendenz zu sagen wenn was technologisch möglich ist Dann funktioniert das andere ja gar nicht mal und unterschätzen eigentlich unseren eigenen Wertbeitrag, den wir in diesen verschiedenen Modellen haben.
00:21:07: Also ich glaube der bleibt bestehen.
00:21:09: aber wir müssen ihn natürlich da drin weiter abbilden und ich glaube wir müssen ein Stück besser sein auch zu vermitteln warum er nochmal einen Add-on gegenüber den technologischen Möglichkeiten ist.
00:21:20: Herr Wengel, wie sehen Sie sich in diesem ganzen Prozess?
00:21:23: Ist GND etc.
00:21:24: ein Katalysator für neue Geschäftsmodelle oder eher ein Enabler?
00:21:32: Ja
00:21:33: ich sage es mal so und da kommt vielleicht ja der Physiker durch... Ich gucke jetzt nicht nur auf einzelner Punktlösung sondern eher auf das ganze Netzwerk und das Zusammenspiel der Komponenten.
00:21:42: Insofern sehen wir uns hier eher so als ein Enabler in diesem Ecosystem des Payments.
00:21:47: Wir hatten jetzt viele Bereiche angesprochen, Identity, Fraud Management der Bezahlvorgang als solcher die Interaktion an der Schnittstelle über die Banking App oder das Wallet.
00:21:59: Das sind ja alles einzelne Komponente und wir sehen vor allen Dingen dass die Vernetzung im Hintergrund eigentlich das viel wichtigere Thema sein wird.
00:22:07: Sehen wir auch übrigens beim digitalen Euro, der wird wahrscheinlich wie gesagt ein paar Jahre hier kommen.
00:22:13: die Amerikaner gehen eher in Richtung Stablecoin haben wir auch schon gesehen.
00:22:18: aber die Interoperabilität ist jetzt wieder spannend.
00:22:21: Wie kann ich denn digital Euro und eine stablecoin USA an Dollar zusammenbringen zum Beispiel dieses interoperabilitätsläger zu lösen?
00:22:30: solche Dinge sehen wir als Herausforderungen Aufgaben der Zukunft und da bringen wir uns mit einem Werte leisten.
00:22:36: Der wird es eigentlich sonst enden, weil in einer fragmentierteren Welt als wir sie in den klassischen Infrastrukturen kennen.
00:22:43: Das sehe ich so ein bisschen momentan als Gefahr, dass so viele Alternativen auftauchen, das man sagt ist nicht gerade einfacher in Zukunft, obwohl das ja eigentlich das Wert versprechen ist, dass sich viel einfacher dann vermögenswerte austauschen kann.
00:22:55: Wie sähe denn Ihre Wunschlösung außer Kapfer?
00:22:59: Also ich hätte mir gewöhnt... Das ist ja teilweise illusorisch zu sagen, gibt es die eine Lösung?
00:23:06: Fangen wir mal so rum an.
00:23:07: Weil natürlich Innovation lebt von dezentraler Initiative und damit habe ich gleich mehrere Lösungen.
00:23:15: Vielleicht wäre der digitale Euro eine Chance gewesen, die europäische Blockchain-Infrastruktur zu etablieren und zu sagen Ich bin da schon einmal auf einer Basis.
00:23:26: So ein bisschen im Kleinen habe ich verstanden passiert das in der Schweiz eben entsprechend wahrscheinlich in einem einzelnen Land einfacher, aber das wäre aus meiner Sicht wichtig.
00:23:35: Sonst enden wir mit zehn zwölf Blockchain-Infrastrukturen und dass sogenannte Bitches zwischen Blockchains ist typischerweise nicht einfach und auch ein Sicherheitsschwachpunkt eigentlich also insofern ich bin gespannt wie wir den.
00:23:49: aber wahrscheinlich wird dann der Markt irgendwann wieder für Konsolidierung sorgen weil das natürlich ein Stück Infrastruktur ist was wahrscheinlich irgendwann auch keine großen Margen bietet.
00:24:00: Infrastrukturen wieder.
00:24:01: Vielleicht ist das jetzt so ein typischer Zyklus, den man durchlaufen muss aber wenn es so endet wie heute... Ich kann jetzt wieder Wertpapierseite sagen, es fühlt sich immer noch signifikant anders an.
00:24:14: Ob ich ein grenzüberscheidenes Wertpappiergeschäft mache oder ob ich ein Wertpapiageschäft in Deutschland mache – das kann eigentlich nicht sein in einer Europäischen Union liegt aber natürlich dann in verschiedenen Rechtsräumen und verschiedenen Infrastrukturen, verschiedenen Zentralverwarren.
00:24:29: Das müsste dann idealerweise Ende digitalen Welt anders sein, sonst verpassen wir auch eine Chance im geopolitischen Wettbewerb.
00:24:37: die Vergangenheit der digitale Euro hätte eine Möglichkeit werden können.
00:24:45: Das klingt jetzt nicht sehr hoffnungsvoll, dass auf den digitalen Euro das gilt was wir vorhin für die Software gesagt hat, dass es halt weiterentwickelt wird!
00:24:54: Ja, doch das kann es natürlich.
00:24:56: Aber nach meinem Verständnis gab's bisher Entscheidungen da bin ich wahrscheinlich einen Schritt zu weit weg die eben genau die in einer anderen technischen Umsetzungsweg gewählt haben.
00:25:07: Ich glaube jetzt gibt es noch mal weitere iterationen.
00:25:09: wie man es macht ist Herr Wengel vielleicht eben entsprechend näher daran.
00:25:13: aber das ist natürlich auch ein herer Anspruch muss mir erstmal wirklich verbleiben.
00:25:18: also einerseits habe ich sowieso schon vorhabend stark diskutiertes Und dann komme ich noch daher und sage, man könnte auch dabei technologische Standards setzen.
00:25:26: Herr Kaffer, aber Hand aufs Herz!
00:25:28: Was braucht ein Bankvorstand heute konkret um nicht in fünf Jahren eine neue Plattform teuer einkaufen zu müssen?
00:25:38: Also er braucht natürlich das technologisch Verständnis.
00:25:42: deswegen beschäftigen wir uns ja mit dem Thema Innovation.
00:25:45: ist das was ich heute mache Ist das unter möglichen Szenarien immer ein sinnvoller Schritt nach vorne?
00:25:53: Das ist jetzt ein sehr häres Kriterium, aber ich muss zumindest einen Gefühl dafür haben.
00:25:57: Denn keiner von uns kennt das Zielbild in fünf Jahren.
00:26:00: Aber ich kann mich natürlich schon fragen, wird der Schritt den ich heute tue wahrscheinlich darauf einzahlen oder nicht drauf einzahlen?
00:26:07: Und er muss seine Hausaufgaben gemacht haben.
00:26:10: wenn er erst mal damit beschäftigt ist den Keller aufräumen zu müssen und das kommt irgendwann, wenn man sich lange nicht um den Keller gegümmert hat.
00:26:19: Das können wir wahrscheinlich alle verstehen das Bild dann kann er sich nicht um die Themen in drei bis fünf Jahren kümmern.
00:26:25: Also das ist immer ganz grob, die zwei Punkte aus meiner Sicht haben.
00:26:28: Wengel
00:26:28: was sieht denn der Physiker in Ihnen das andere noch nicht auf dem Radar haben?
00:26:32: Ich glaube jetzt vorhin schon angedeutet, was der Markt teilweise aus meiner sich noch nicht verstanden hat, Herr Kapfots auch erwähnt ist dass Banken wird zunehmend ein Netzwerk geschäft Ein Geschäft, wo verschiedene Konzerte miteinander verbunden sind und weniger ein Produkt geschärft.
00:26:47: Also wer die Verbindung zwischen Instituten, Identitätssystemen, Zahlungsschemes, Fraudmanagement-Lösung gestaltet hat mehr Einfluss als der einzelne Anbieter Und ich glaube, hier müssen sich die Banken auch ganz klar differenzieren und zeigen dass sie hier selber Wertbeiträge leisten weil sonst kann es leicht passieren das diese Aufgabe von Spezialisten übernommen wird.
00:27:10: Dann kommt dieses alte Menetekel wieder an die Wand.
00:27:13: wir sind irgendwann als Bank nur noch ein Infrastruktur-Provider der hinten was zwar wichtige Sachen abliefert aber vorne gar nicht mehr auftaucht.
00:27:19: also dieses Netzwerk denken glaube ich müssen wir etablieren und das wird auch die Zukunft sein wie Payment und Banking Application sich weiter.
00:27:28: Herr
00:27:29: Karpfer, Netzwerk denken in den Banken.
00:27:32: Wie sieht man das gerade in einer Gruppe wie der Sparkassengruppe?
00:27:38: Da ist ja Netzwerken eigentlich schon ganz groß geschrieben!
00:27:41: Ja es passt ja zu einer aktuellen Diskussion.
00:27:43: wenn ich die Abschufung von einem Wengel nehme und wir nehmen digitale Wertpapiere dann ist einmal die Frage wo beruhe ich da den Kunden?
00:27:54: Und dann kennen ja immer meine Diskussion ist, grundsätzlich ist da der Kunde der Emittent.
00:27:58: Der sagt ich habe einen einfachen Weg.
00:28:01: Dann komme ich dann wahrscheinlich doch nochmal auf die Produktdimension, aber eher auf was kann ich abbilden?
00:28:06: Was jetzt Siemens war es oder Sachsen-Anhalt.
00:28:10: Was die emittieren wollen?
00:28:13: und dann kommt aber das Netzwerk weil die schicke Illusion der digitalen Wertpapiere ist.
00:28:19: ja wenn er Kapfer und Erschulders austauschen wollen fehlt ihnen aber ein Stück Infrastruktur dazu eine Stück Infrastruktur als das Netzwerken.
00:28:28: Das ist enorm wichtig.
00:28:31: In der Tat, auch man merkt es physiologisch eine enorm interessante Diskussion.
00:28:36: Wir haben das ja mit Zweit begonnen jetzt klar zu machen dass wir das nicht tun als Dekor um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen sondern dass wir es tun um ein Stück Infrastruktur zu haben damit dann erst in zweiter Ordnung wie guten digitales Wertpapier abbilden können.
00:28:51: und das ist in der Tat das Thema Netzwerk.
00:28:54: und das braucht viel Geduld, viel Enthusiasmus um da andere dazu bekommen und dann schrittweise dafür zu sorgen, dass validerweise das ein Netzwerk vieler Marktteilnehmer ist.
00:29:06: Und nicht eine Initiative der DK.
00:29:08: Wenn
00:29:08: ich noch ergänzen darf Herr Kaffee, ich würde genau da auch einzahlen wollen, weil ich glaube in den nächsten fünf Jahren vor allen Dingen scheitze sich in Europa ob wir eine gemeinsame Infrastruktur haben werden oder zweihundert Einzelnen.
00:29:20: Und diese Entscheidung fällt nicht in Brüssel sondern schon in den Vorstandsetagen der größeren Institute.
00:29:25: hier und da sind sie ja ganz Großes dabei.
00:29:28: Genau!
00:29:29: Ja, ja.
00:29:29: Und sonst sind wir – und das ist genau das, was mir immer klarer wird!
00:29:33: Sonst sind wir mindestens genauso fragmentiert wie heute in der klassischen Welt.
00:29:36: Das nehmen wir jetzt mal als Schlusswort.
00:29:38: Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Einschätzung und sind wir gespannt.
00:29:41: vielleicht setzen wir in fünf Jahren nochmal wieder zusammen und gucken, was sich dann bis dahin entwickelt hat?
00:29:45: Herzlichen Dank für das spannende Gespräch.
00:29:49: Danke Ihnen und es wird ganz anders aussehen.
00:29:51: Vielen Dank Herrn Wengel, dass er dabei war und die Folge so bereichert hat.
00:29:54: Dankeschön
00:29:55: Herr Kapfer und danke Erschuhr.
00:29:56: Bis bald alles Gute.
00:29:58: Das war Next Level Banking, der DECA-Podcast zu Technologie und digitalen Assets.
00:30:04: Daniel Kapfer
00:30:05: im Gespräch.
Neuer Kommentar